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Die Corona-Arbeitsschutzverordnung der Bundesregierung

Um die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Bundesregierung diverse Infektionsschutzmaßnahmen und weitreichende Kontaktverbote erlassen. Die Maßnahmen wurden mit der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung der Bundesregierung auf den Arbeitsplatz ausgeweitet. 

In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Punkte des Maßnahmenpapiers der Bundesregierung für Sie zusammengefasst und Sie erfahren, wie Sie die Sicherheit Ihrer Beschäftigten sicherstellen können. 

Die Überbrückungshilfen der Bundesregierung

Seit nunmehr einem knappen Jahr hat das Coronavirus den Alltag vieler Menschen im Griff. Um die Ausbreitung bestmöglich einzuschränken, hat die Bundesregierung entsprechende Maßnahmen erlassen, die den direkten Kontakt von Menschen auf ein Minimum reduzieren sollen. Dies hat zur Folge, dass die Arbeit vielerorts ins Homeoffice verlegt wurde. Doch nicht alle Beschäftigten können ihrer Arbeit von zu Hause aus nachgehen - zahlreiche Unternehmen sind gezwungen, vollständig zu schließen. Somit kann in diesem Zeitraum kein Umsatz erwirtschaftet werden, wodurch besonders für kleine und mittelständische Unternehmen das Weiterbestehen gefährdet ist. 

Die Bundesregierung hat sich dazu entschlossen, den wirtschaftlich negativen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen mit den sogenannten Überbrückungshilfen entgegenzuwirken. Dabei handelt es sich um finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die direkt von den Corona-Maßnahmen betroffen sind. 

Wir beantworten in diesem Artikel die wichtigsten Fragen zu den Überbrückungshilfen. Sie erfahren, wer einen Anspruch darauf hat, wie hoch die Förderungen ausfallen und wie Sie Unterstützung für Ihr Unternehmen beantragen können.

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, Schutzmasken bereitzustellen?

Schutzmasken sind ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Vor allem in Unternehmen, bei denen eine Präsenz am Arbeitsplatz unverzichtbar sind, führt dies zu organisatorischem und finanziellem Aufwand. Mit der SARS-CoV-2-Verordnung werden nun konkrete Regelungen zu Schutzmaßnahmen in Betrieben umgesetzt. Die Verordnung tritt am 27.01.2021 in Kraft und gilt bis 15.03.2021. Was genau die Verordnung für Sie als Arbeitgeber bedeutet, haben wir zusammengefasst.

Unterstützung für Ausbildungsbetriebe - Ausbildungsbonus

Um die Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Lehrstellenmarkt abzufedern, hat die Bundesregierung das Programm "Ausbildungsplätze sichern" auf den Weg gebracht. Das Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind und bietet unterschiedliche Förderungen an.

Wer trägt die Lohnkosten bei Corona-bedingtem Ausfall?

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kommt es aktuell häufig zu Arbeitsausfällen. Doch wer muss finanziell für Fehlzeiten der Arbeitnehmer aufkommen? TAXMARO fasst für Sie zusammen, was Sie als Arbeitgeber in den unterschiedlichen Konstellationen beachten müssen.

Coronabedingte Kündigungen - was ist erlaubt und was nicht?

Mit der kalten Jahreszeit steigen die Zahlen der Corona Neuinfektionen wieder an. Viele Geschäfte leiden unter den Folgen der rasanten Ausbreitung des Virus und haben hohe wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen. Beschäftigte dürften ebenfalls Sorgenfalten auf der Stirn haben, denn ihr Arbeitsplatz hängt oft von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens ab. 

Doch ist es für Arbeitgeber:innen möglich ihren Mitarbeitern wegen des Coronavirus kündigen? Wir erläutern in diesem Artikel das Kündigungsschutzgesetz und stellen Ihnen den besonderen Fall der Änderungskündigung vor.

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf Werkstudentenjobs?

In der Arbeitswelt sind die Auswirkungen des Coronavirus noch immer zu spüren. Viele Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, haben Kurzarbeit angemeldet oder müssen sogar komplett auf Arbeitszeit verzichten. Zudem müssen Studierende, die in einem Werkstudenten-Verhältnis angestellt sind, oft einen zweiten Job annehmen, um ausreichend Geld zu verdienen. 

Doch wie flexibel können Studierende arbeiten, wenn sich der Semesterstart verschiebt? Wir erläutern in diesem Artikel das Arbeitsverhältnis von Werkstudierenden und beantworten die wichtigsten Fragen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Arbeitsalltag für Unternehmen mit studierenden Beschäftigten. 

Wer wird vom Solidaritätszuschlag befreit und wer muss ihn weiterhin zahlen?

Der Solidaritätszuschlag zählt seit nunmehr knapp 30 Jahren zu den Konstanten auf den Lohn- oder Gehaltszetteln von Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Mit knapp 20 Milliarden Euro waren die Einnahmen aus dem Soli im Jahr 2019 bisher am höchsten, 2020 wird diese Summe voraussichtlich noch höher sein. Ursprünglich diente der Soli dazu, die immer höher werdenden Kosten der deutschen Wiedervereinigung zu finanzieren. Allerdings sind diese Einnahmen nicht zweckgebunden und fließen zusammen mit den anderen Steuereinnahmen größtenteils in den Bundeshaushalt. Der Soli stand deswegen oft in der Kritik und wurde kontrovers diskutiert. Letztlich haben die Debatten dazu geführt, dass die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD den Solidaritätszuschlag schrittweise abschaffen wird. 

Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Solidaritätszuschlages und zeigen Ihnen, ob Sie vom Soli befreit werden.

Was sind vermögenswirksame Leistungen (VL) und wer hat darauf Anspruch?

Die Entscheidung ob und wie das verdiente Geld angelegt werden soll, fällt nicht leicht. Besonders Geringverdienende haben oft wenig finanziellen Spielraum, um über die Möglichkeit zur Geldanlage nachzudenken, obwohl durchaus Interesse daran besteht. Dabei ist in vielen Tarifverträgen ein Anspruch auf eine besondere Art der Geldanlage garantiert, die allerdings häufig übersehen wird. Vermögenswirksame Leistungen sind eine einfache und sichere Art mit Unterstützung des Arbeitgebers Geld anzulegen, bei der es sogar staatliche Förderungen geben kann.

Wir haben in diesem Artikel das wichtigste zum Thema vermögenswirksame Leistungen zusammengefasst und stellen Ihnen die verschiedenen Anlageformen vor, mit denen Ihre Mitarbeiter ihr Geld anlegen können. 

Quarantäne nach dem Urlaub in einem Risikogebiet - was müssen Arbeitgeber wissen?

Sommerzeit ist Urlaubszeit - und viele Menschen ließen sich trotz strengerer Auflagen durch das Coronavirus nicht die Lust auf das Reisen nehmen. Nicht nur in Deutschland wurden die Reiseauflagen verschärft, zahlreiche andere Länder haben ihre Bestimmungen ebenfalls entsprechend angepasst. Besonders bei der Einreise aus einem Risikogebiet müssen sich Reisende an stärkere Vorsichtsmaßnahmen halten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Demnach sind Heimkehrende dazu angehalten, sich zumindest bis das Testergebnis vorliegt, in Quarantäne zu begeben.

Doch welche Auswirkungen haben diese Maßnahmen auf die Arbeitswelt? Wir beantworten in diesem Text die wichtigsten Fragen zu Reisen in Risikogebiete und was Sie bei der Rückkehr Ihrer Mitarbeiter ins Unternehmen beachten müssen.