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Wie finde ich das richtige Tool für Videokonferenzen?

Vielerorts hat sich der Arbeitsalltag in das Homeoffice verlagert. Um sich trotzdem mit den Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, sind neben dem Einsatz von Messenger-Diensten auch Videokonferenzen zur Normalität geworden. Es gibt zahlreiche Anbieter für Videokonferenzen, jeder hat andere Features zu unterschiedlichen Preisen. Da kann es durchaus schwierig werden, den Überblick zu behalten. 

Wir haben einige Anbieter verglichen und deren Vor- und Nachteile für Sie zusammengefasst.
CISCO Webex Meetings 

In den letzten Jahren hat sich CISCO zum meistgenutzten Anbieter für Meetings und Videokonferenzen etabliert. Sie brauchen nur einen Gastgeber- Account, von dem aus Sie dann Ihre Gäste mit einem Link einladen.

Vorteile:
Kunden können zwischen vier verschiedenen Paketen (ab 12,85 €) mit unterschiedlichem Angebotsumfang wählen. CISCO bietet hier ein monatliches oder jährliches Abonnement an. Das Monatsabo kostet zwar etwas mehr, ist dafür aber monatlich kündbar. Viele Zusatzfunktionen sind schon in der kostenlosen Variante verfügbar. So kann beispielsweise die Kalenderfunktion, Desktopfreigabe, ein interaktives Whiteboard oder der Chat zum Diskutieren genutzt werden.  

Nachteile:
Im Vergleich zu anderen Anbietern sind die höheren Servicepakete von CISCO etwas teurer.

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Skype

Skype hat vor allem durch private Videochats Bekanntheit erlangt. Mittlerweile können auch größere Gruppen Skype für Videokonferenzen nutzen.  

Vorteile:  
Skype ist komplett kostenlos - einfach die Software herunterladen, einen Account anlegen und es kann losgehen. Bis zu 50 Personen können sich miteinander unterhalten und sogar Teilnehmer via Telefonnummer zum Meeting einladen. Entsprechend können Sie Skype von Ihrem Smartphone oder Tablet nutzen. Praktisch sind einige inbegriffene Funktionen, wie zum Beispiel der Chat oder Screen Sharing. Damit können Sie Inhalte leicht teilen.  

Nachteile:
Im Zusammenhang mit Skype tauchen immer wieder Probleme mit dem Datenschutz auf. Dies sollten Sie beim Teilen von sensiblen Daten beachten. Prüfen Sie daher, ob Skype den Sicherheitsrichtlinien Ihres Unternehmens entspricht. Für Personen, die Skype zum ersten Mal benutzen, kann die Bedienung etwas schwierig sein. Größere Videokonferenzen laufen besser, wenn sich alle schon ein wenig mit der Software auskennen. Die Ton- und Videoqualität bei Videokonferenzen mit mehreren Personen ist oft nur mangelhaft, was bei längeren Gesprächen schnell ärgerlich ist.

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Zoom

Zoom ist einer der beliebtesten Anbieter für Videokonferenzen und hat sich in den letzten Monaten einen Namen als zuverlässiges und leicht zu bedienendes Tool gemacht. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Varianten: die Basic Version gibt es umsonst, ansonsten können Sie für 13,99 € im Monat auf die Pro Version umsteigen, diese Version enthält einige zusätzliche Funktionen. Für größere Geschäftskunden gibt es unterschiedlich umfangreiche Angebotspakete. 

Vorteile:  
Zoom ist sehr einfach in der Handhabung: Auf der Internetseite können Sie die kostenlose Software herunterladen und entweder selbst ein Meeting starten oder mit dem Einladungslink des Gastgebers einer Konferenz beitreten. Zoom bietet die Videomeetings in HD an, Sie können die Konferenz aufzeichnen und mit zahlreichen Funktionen direkt mit den Teilnehmenden zusammenarbeiten. So können Sie Ihren Bildschirm teilen, während die Teilnehmer hier direkt kommentieren können.

Nachteile:
Bei der Basic Version werden Videokonferenzen mit drei oder mehr Personen nach 40 Minuten beendet. Sie müssen dann ein neues Meeting starten und die Gäste erneut mit einem Link einladen.

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Google Meet  

Seit Ende April 2020 und bis zum 30. September 2020 stellt Google das Meet Tool kostenlos zur Verfügung. Dieses ist vollständig in die G-Suite integriert und kann dort auf alle Dienste zugreifen. Eine Meet-Konferenz kann, abhängig von Ihrer Lizenz, bis zu 150 Personen aufnehmen.  

Vorteile:  
Um eine Meet Konferenz zu planen, schreiben Sie nur einen Kalendereintrag, schicken diesen an Ihre Kolleginnen und Kollegen und diese können von dort direkt dem Meeting beitreten. Das ist bei Meet auch per Telefon möglich. Mit den weiteren G-Suite Funktionen können Sie beispielsweise Präsentationen teilen, Dokumente bearbeiten oder den Arbeitsalltag organisieren. Alle Videoübertragungen und Anrufe werden von Google standardmäßig verschlüsselt. 

Nachteile:  
Wer keinen Google Account hat, ist vom Nutzen der G-Suite Angebote ausgeschlossen. Ab dem 01. Oktober 2020 führt Google außerdem eine Obergrenze von 60 Minuten für Videokonferenzen für die kostenlose Version ein. Die G Suite Essentials Version ist ab dem 1. Oktober 2020 kostenpflichtig.

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GoTo Meeting 

GoTo Meeting ist ein weiterer Anbieter, mit dem Sie problemlos Videoanrufe und -konferenzen planen und durchführen können. Sie können hier ebenfalls zwischen verschiedenen Varianten wählen: Pro für 12,50 € oder Business für 17 € monatlich. Für größere Meetings mit bis zu 3000 Teilnehmern gibt es die Enterprise Version.  

Vorteile:
In jedem Paket ist ein 24h Support Dienst inklusive, dieser hilft bei Problemen gerne weiter. Dazu gibt es Video in HD Qualität und die Anrufe werden verschlüsselt. Den Meetings können Sie ebenfalls mit Telefon oder Smartphone beitreten.

Nachteile:
Die kostenlose Variante ist auf drei Teilnehmer und 40 Minuten begrenzt. Einige Zusatzfunktionen, die bei anderen Anbietern inklusive sind, gibt es hier erst bei der Business Variante.

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Whereby
Bei Whereby können Sie einen Konferenzraum einfach mit einem personalisierten Namen erstellen. Viele Funktionen sind hier schon in der Free-Variante mit bis zu 4 Teilnehmern verfügbar. Die Pro-Version kostet 12,99 $ und ist für bis zu 12 Teilnehmer ausgelegt. Die Business-Version erhalten Sie für 59,99 $.

Vorteile:
Sie können Whereby direkt im Browser nutzen und müssen keine Software herunterladen. Wenn Sie Teilnehmer einladen möchten, benötigen diese keinen Log-in und keine Registrierung, sondern melden sich nur mit einem Namen an. Bei Bedarf können die Konferenzen aufgezeichnet werden und Inhalte können per Klick geteilt werden. Für die mobile Nutzung steht eine App zur Verfügung.

Nachteile:
Die App und die Browseranwendung von Whereby sind derzeit nur in englischer Sprache verfügbar. Das macht das Einwählen und Nutzen einiger Funktionen etwas komplizierter. Mit bis zu 50 Teilnehmern ist Whereby eher für kleine und mittelgroße Unternehmen geeignet

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